Geschlossene
Unterkünfte für Asylsuchende,
welche die Sicherheit gefährden
Die SVP-Grossratsfraktion hat sich an ihrer
Fraktionssitzung mit der Sicherheitsproblematik rund um die Asylunterkünfte
befasst. Für die Fraktionsmitglieder ist klar: So kann es nicht weiter gehen.
Die kantonalen Ressourcen sind nicht dazu da, um die vom Bund verursachten
Probleme zu lösen. Der Bund muss seine Verantwortung wahrnehmen und
Asylsuchende, welche die Sicherheit gefährden, in geschlossenen Bundeszentren
unterbringen.
Die Mitglieder
der SVP-Grossratsfraktion sind besorgt über die Sicherheitssituation rund um
die Asylzentren im Kanton Bern. Die Bevölkerung ist nicht nur am Hasliberg
auf Grund der Einbrüche und Drogendelinquenz rund um die Unterkünfte
verunsichert, und die Kantonspolizei durch die Konflikte unter den
Asylsuchenden zusätzlich gefordert. Die Problematik wiegt umso schwerer, als
die Kantonspolizei ohnehin nur über zu knappe Ressourcen verfügt.
Die
Asylproblematik liegt in der Zuständigkeit des Bundes und die Belastung von
Kanton und Gemeinden steht in direktem Zusammenhang mit der schleppenden
Behandlung von Asylsuchenden und der inkonsequenten Vollzugs- und
Ausschaffungspolitik. Es ist Aufgabe des Bundes, die Folgen für die Jahre
dauernden Verfahren und die Laisser-faire-Politik gegenüber renitenten und
straffälligen Asylsuchenden zu übernehmen und die Unterbringung so zu
organisieren, dass die Bevölkerung und die kantonalen Sicherheitsorgane nicht
zusätzlich belastet werden. Dies dient auch all den Asylsuchenden, die sich an
die Regeln halten und unter den Aktivitäten derjenigen leiden, die sich nicht
an die geltende Ordnung halten.
Geschlossene Unterkünfte unter Bewachung des Bundes
drängen sich zur Lösung des Problems und damit zur Entlastung der Kantone auf.
Die SVP-Grossratsfraktion hat einen entsprechenden dringlichen Vorstoss
deponiert.