Medienmitteilung

Zur Stellungnahme der Regierung zu den Vorstössen zur Jura-Abstimmung

Die SVP Kanton Bern sieht der Zukunft des Kantons mit Besorgnis entgegen. Die Stellungnahme der Berner Regierung zu den besorgten Vorstössen aus dem Grossen Rat zum Thema Jura-Abstimmung erwecken den Eindruck, als sei sich die Regierung der Tragweite der bevorstehenden Abstimmung nicht bewusst.

Ist die Berner Regierung blauäugig oder ist ihr der Berner Jura gleichgültig?

Die SVP Kanton Bern sieht der Zukunft des Kantons mit Besorgnis entgegen. Die Stellungnahme der Berner Regierung zu den besorgten Vorstössen aus dem Grossen Rat zum Thema Jura-Abstimmung erwecken den Eindruck, als sei sich die Regierung der Tragweite der bevorstehenden Abstimmung nicht bewusst oder ignoriere sie schlicht und ergreifend.

Im November stimmt der Berner Jura über seine Zukunft ab. Dass mit der Abstimmung aber auch die Zweisprachigkeit des Kantons, seine Brückenfunktion und die Zukunft der Stadt Biel als Dreh- und Angelpunkt auf der Sprachgrenze auf dem Spiel steht, darf nicht länger ausgeblendet werden. Es geht nicht nur um den Berner Jura, es geht um unseren Kanton. Der Kanton Jura will sein Kantonsgebiet vergrössern. Diesen Eroberungsgelüsten darf der Kanton Bern nicht einfach mit Gelassenheit begegnen. Entweder steht man zum Kanton Bern oder nicht. Die SVP Kanton Bern steht dazu, die Regierung offensichtlich nicht.

Wenn die Berner Regierung darauf verweist, dass sich beide Kantone verpflichtet haben, nicht mit öffentlichen Geldern in die Abstimmung einzugreifen, verkennt er die Tatsache, dass der Stiftungstopf, aus welchem die Kampagne von Seiten des Kantons Jura gesteuert wird, sehr wohl aus öffentlichen Geldern gespiesen wird. Die SVP Kanton Bern hat Verständnis dafür, dass der Kanton Bern angesichts der Finanzlage keine Mittel für die Abstimmung aufbringen will, mindestens sollte die Berner Regierung aber bereit sein, das Vorgehen der anderen Seite zu erkennen, publik zu machen und anzuprangern. Die tripartite Delegation (BR Sommaruga, Kanton Jura / Kanton Bern) muss unbedingt und umgehend eingeschaltet werden um solche Machenschaften zu unterbinden. Sonst kann kaum von einer fairen Abstimmung die Rede sein.

Das unverbindliche Credo der Regierung in Postulatsform, sich für eine ausgewogene Kampagne nötigenfalls einzusetzen, genügt nicht. Die SVP Kanton Bern erwartet von einer Kantonsregierung, dass sie zum Kanton steht. Dafür wurde sie gewählt. Nun gilt es, dem Auftrag auch Taten folgen zu lassen.

 

A propos de la prise de position du Conseil-exécutif suite aux interventions parlementaires relatives au vote sur la question jurassienne

Le gouvernement est-il naïf ou le sort du Jura bernois lui importe-t-il peu?

L’UDC du canton de Berne considère l’avenir du canton avec inquiétude. La prise de position du Conseil-exécutif sur les interventions parlementaires inquiètes au sujet de la votation sur la question jurassienne donne l’impression que le gouvernement n’est pas conscient des enjeux de cette votation ou les ignore simplement.

Le Jura bernois vote sur son avenir au mois de novembre. Avec cette votation, ce ne sont pas moins que le bilinguisme du canton, sa fonction de pont entre les communautés linguistiques et l’avenir de la Ville de Bienne en tant que centre à la frontière des langues qui sont en jeu. Ce fait ne peut plus être ignoré. Il ne s’agit pas que du Jura bernois, il s’agit de tout le canton. Le canton du Jura veut agrandir son territoire. Il ne peut plus être question pour le canton de Berne de considérer calmement ces appétits impérialistes. Soit on défend le canton de Berne ou alors pas. L’UDC du canton de Berne défend le canton, apparemment le Conseil-exécutif n’en fait pas autant.

Lorsque le gouvernement bernois indique que les deux cantons se sont engagés à ne pas intervenir dans les campagnes de votation avec de l’argent public, il omet le fait que la fondation qui financera la campagne du côté du canton du Jura est alimentée par des fonds publics. L’UDC du canton de Berne peut comprendre que le canton ne soit pas en mesure de financer la campagne pour des raisons budgétaires. Le Conseil-exécutif devrait néanmoins être disposé à démasquer, rendre publics et dénoncer les procédés de l’autre partie. La Tripartite (Mme la Conseillère fédérale Sommaruga, canton de Berne, canton du Jura) doit absolument et immédiatement être saisie de ce problème pour mettre fin à ces manipulations. Au cas contraire, il ne peut être question d’une votation respectant les règles de fair-play.

Le credo non contraignant du gouvernement sous forme de postulat de s’engager pour une campagne équilibrée n’est pas suffisant. L’UDC du canton de Berne attend du Conseil-exécutif qu’il s’engage fermement pour le canton. Le gouvernement est élu pour cela! Il s’agit maintenant de concrétiser ce mandat par des actes.

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