Zum erfreulichen Ausgang der kantonalen Abstimmung – Leistungsorientierte Schulen statt bürokratische Verfassungsartikel

Die bernische SVP nimmt das Nein zur Bildungsinitiative erfreut zur Kenntnis. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben damit eine Initiative abgelehnt, die zwar berechtigte Fragen aufgegriffen, darauf aber keine überzeugenden Antworten geliefert hat. Nun gilt es, die Probleme an den Schulen pragmatisch und rasch anzugehen und die Schülerinnen und Schüler wieder besser auf den beruflichen Alltag vorzubereiten. Dazu gehört eine Fokussierung des Unterrichts auf die Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen, denn ohne diese Skills stossen Lernende auch im Berufsalltag mit KI an ihre Grenzen.
Die SVP dankt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die der Bildungsinitiative eine Absage erteilt haben. Das erfreulich klare Resultat ist ein Vertrauensbeweis für eine sachliche Bildungspolitik. Damit ist nun der Weg frei für echte Lösungen zu den bestehenden Missständen in den Schulen. Wenn Leistungserhebungen Schwächen sichtbar machen, müssen daraus politische Konsequenzen folgen. Regierung, Parlament und Bildungsbehörden müssen nun bestehende Strukturen und Instrumente kritisch überprüfen, erfolgreiche Ansätze weiterführen und Fehlentwicklungen korrigieren.
Aus Sicht der SVP steht dabei insbesondere der Lehrplan im Fokus. Für Bildungspolitikerin und Grossrätin Nadja Günthör ist klar: «Der Lehrplan ist auf Grund der sinkenden Leistungen an den Schulen kritisch zu überprüfen. Es ist zu klären, ob die gesetzten Schwerpunkte richtig sind und ob die Lernziele klar und realistisch formuliert sowie richtig gewichtet wurden.» Lesen, Schreiben und Rechnen bilden nach wie vor die unverzichtbare Grundlage für den beruflichen Erfolg. Dies ist wieder in den Fokus zu rücken. Bestehende Instrumente zur Überprüfung der Bildungsqualität sollen dabei konsequent genutzt werden. Darauf wird die SVP hinwirken, im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der künftigen Fachkräfte dieses Landes, und gemeinsam mit den bürgerlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Grossen Rat!
