Medienmitteilung

Zum massiven Prämienanstieg im Kanton Bern: Handeln anstatt Schuld anderen zuschieben

Einmal mehr steigen im Kanton Bern die Krankenkassenprämien stärker als im Schweizerischen Durchschnitt und erreichen sogar einen inakzeptabeln Rekord. Die SVP Kanton Bern erwartet, dass der Regierungsrat dies nun endlich zum Anlass nimmt, zu handeln. Liest man jedoch die Medienmitteilung der Gesundheits- und Fürsorgedirektion, sieht es nicht so aus.

Die Bernerinnen und Berner mussten heute einmal mehr zur Kenntnis nehmen, dass die Krankenkassenprämien im Kanton Bern nicht nur höher sind als in den meisten anderen Kantonen, sondern auch dieses Jahr wieder überdurchschnittlich hoch ansteigen. Während die Prämien im Schweizerischen Schnitt um 8.7 % steigen, sind es im Kanton Bern ganze 11,5 %. Damit erreicht der Kanton den inakzeptablen Rekord der höchsten Prämiensteigerung seit Einführung des heutigen Krankenversicherungsgesetzes vor 13 Jahren.

Die SVP Kanton Bern fordert den Regierungsrat auf, nun zu handeln und sich nicht damit zu begnügen, die Schuld anderen zuzuschieben und das Problem herunterzuspielen. Es dürfte den Prämienzahlenden im Kanton Bern kaum Trost sein, wenn die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) in ihrer Medienmitteilung \“unterstreicht\“, dass der starke Anstieg der Prämien \“hauptsächlich durch die Anpassung der gesetzlichen kalkulatorischen Reserven der Krankenversicherer\“ zu finden sei und weiter festhält, dass es fünf Kantone gebe, in denen die Prämien noch stärker ansteigen würden als im Kanton Bern. Es ist für die SVP Kanton Bern auch inakzeptabel, wenn die GEF die dezentrale Spitalstruktur und damit die Versorgung der Randregionen als Grund für die hohen Prämien ins Feld führt. Bereits heute zeigt sich, dass Spitalschliessungen im ländlichen Raum auf der Kostenseite nichts bringen, sondern lediglich die Versorgungssituation verschlechtern.

Die SVP Kanton Bern erwartet vom Regierungsrat Massnahmen, die echte Verbesserungen auf der Kostenseite bringen und der Bevölkerung eine adäquate Versorgung und zahlbare Krankenkassenprämien sichert.

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